Herzinsuffizienznetzwerk

Im Jahr 2018 wurde der Startschuss zum GNO Herzinsuffizienz Netzwerk gelegt.

Ziel ist es anhand einer eigenen erarbeiteten regionalen Leitlinie „Herzinsuffizienz“ Maßnahmen zwischen Hausärzten, niedergelassenen Kardiologen und Internisten sowie den regionalen Kliniken eine Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz zu erzielen. Ein zweites Ziel ist es die Behandlung und Führung dieser chronischen Erkrankung so zu gestalten,  dass sowohl in den hausärztlichen als auch in den fachärztlichen  Praxen eine Senkung des hohen Zeitkontingents erfolgt.

Dazu wurde im GNO eine eigene Arbeitsgruppe unter  Federführung des Kardiologen und Aufsichtsratsmitglied M. Conze gegründet. Mittlerweile wurde ein Risk-Bogen für die Hausarztpraxen entwickelt, der von den Patienten im Wartezimmer ausgefüllt wird. Ergibt er Anzeichen für ein Risiko, untersucht  der Hausarzt die nötigen Laborwerte. Benötigt der Patient anhand beider Kriterien einen Facharzttermin, wird sofort ein Fax an die mitmachenden Facharztpraxen geschickt, sodass betroffene Patienten je nach Schweregrad sofort einen Termin beim Kardiologen erhalten, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen.

In 2020 erfolgt der nächste Schritt unter Einbeziehung der regionalen Krankenhäuser, der sowohl Einweisung als auch das Entlass-Management sektorenübergreifend optimieren soll.